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Letzte Aktualisierung: 10/06/10 - 22:09
  10 Juni 2010
Laila aus Bahrain

Über mich möchte ich nicht viel Worte verlieren:

Es war mir ein Bedürfnis, diese zusätzliche Webadresse einzurichten, um im Tierschutz unterstützend tätig zu sein.

Mein Mann, ich und unsere drei Kinder haben bereits einige Tiere aus dem Tierschutz aufgenommen und stets unsere große Freude daran gehabt. Nicht nur, dass man ein gutes Gefühl dabei hat, wenn man einer armen Kreatur helfen kann: Es kommt auch so viel Zuneigung, Liebe und Dankbarkeit von dem Tier zu uns zurück, dass wir keine dieser Erfahrungen missen möchten.

Unser erster Hund, ein kleines dreifarbiges Terriermischlingsmädchen, war ein „Müllhaldenhund“ aus Italien und noch nicht ganz ½ Jahr alt. Sie wurde bei uns 16 Jahre alt.

Unser zweiter Hund war eine bereits 8-jährige Schäfermischlingshündin aus Spanien: Sie war ein wunderbarer Hund, mit überwältigend gutem Charakter. Sie wurde bei uns 13 Jahre alt.

Unser dritter Hund ist jetzt unser Titelhund, eine 2-jährige Kanaanhund- Mischlingshündin aus Bahrain. Laila ist unser schwierigster Hund, weil sie sehr sensibel ist und schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat. Ihre Angst und Unsicherheit schlägt immer wieder durch.  Sie ist ein überaus vorsichtiger Hund, verträgt weder Schimpfen, noch laute Stimmen. Ein ruhiger, sicherer Umgang von Menschen mit ihr tut ihr gut. Laila ist bestimmt kein Anfängerhund. Geduld, Liebe und nochmals Geduld sind hier gefragt.
Über mich
Eigentlich hatten mein Mann und ich unser Auge auf einen ganz anderen Hund geworfen. Doch vor Ort ergabt es sich, dass Laila UNS, meinen Mann und mich, spontan adoptierte und unseren jüngsten Sohn, der noch zur Schule geht, sofort in ihr Herz schloss. Wir konnten nicht anders und haben uns für Sie entschieden. Obwohl sie - auch heute noch - alle anderen Familienmitglieder aus Unsicherheit mit Gebell und Geknurre begrüßt, wissen wir inzwischen, dass es nicht böse gemeint ist und nehmen die Sache mit Humor. Wir möchten Laila nicht mehr missen. Es ist aufregend zu sehen, was man mit Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen an Vertrauen bei einem Hund zurückholen kann. Sicher ist das manches Mal ein mühevoller, längerer Prozess.

Laila hatte Ehrlichiose, die wir mit einer 7-wöchigen Antibiotika-Therapie (Ronaxan) behandelt haben. Sie ist inzwischen gesund.

Um in Erfahrung zu bringen, ob einheimische Zecken, die bei einem mit Ehrlichiose infizierten Hund Blut saugen, Träger des Ehrlichiose-Bakteriums werden, haben wir eine Zecke, die Laila gebissen hatte, zur Untersuchung ins Labor gebracht. Die untersuchte Zecke war frei von Befall.

Mit Wehmut denken wir an unsere verstorbenen 6 Katzen zurück, die zwar nicht aus dem Ausland, aber alle aus dem Tierschutz kamen.