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Seite: Traumhund aus dem Ausland?  
Letzte Aktualisierung: 27/10/17   09:23
  27 Oktober 2017
Laila aus Bahrain

Aus Liebe mit Verstand

        Die Seite für eine seriöse Hundevermittlung

 

 

Traumhund aus dem Ausland?
□ Für alle Hunde, die aus dem Ausland kommen, bedeutet das Umsetzen in die neue Umgebung erst einmal Stress. Nahezu alle Auslandshunde gewöhnen sich aber in ihrem neuen Zuhause schnell ein und entwickeln sich zu besonders liebevollen, sensiblen und anhänglichen Gefährten.

□ In vielen Urlaubsländern bedeutet ein Hundeleben nicht viel. Es ist an der Tagesordnung, dass man sich überdrüssiger Tiere mittels Aussetzen entledigt. Den Armen bleibt dann nichts weiter übrig, als sich irgendwie durchzuschlagen. Straßenhunde vermehren sich unkontrolliert. Um der Zahl der streunenden Hunde Herr zu werden, ziehen Fangkommandos aus. Die Streuner werden einfangen und landen  in Auffangstationen, die die Tiere jedoch meist nur kurze Zeit unterbringen, bevor sie getötet werden.   

□  Es gibt auch immer auch wieder Fälle von schlimmer Tierquälerei. Hunde, die solches an sich erleben mussten, sind oft traumatisiert.  Sie brauchen Zeit, um wieder Vertrauen  fassen zu können. In der Regel sind sie jedoch resozialisierbar.

□ Manche Auslandshunde haben Angst vor Männern oder vor Kindern, die von schlechten Erfahrungen mit diesen herrührt. Es erfordert viel Geduld und Einfühlungsvermögen, bei solchen Hunden Vertrauen aufzubauen.

□ Viele Hunde aus dem Ausland vertragen keine lauten Worte oder wenn man sie schimpft. Das verschlechtert ihr Verhalten und vergrößert oft ein bestehendes Problem (so hinsichtlich der Stubenreinheit, bei Angstknurren etc.)

□ Mancher Auslandshund hat noch nie ein Auto gesehen, er kennt keine Kaufhäuser, keine Aufzüge, manchmal weder Treppen noch glatte Böden. Auch Staubsauger machen ihm möglicherweise Angst.

□  Wenn Sie noch keine Erfahrung mit Hunden haben, ist es in der Regel besser, einen Hund zu holen, der bereits auf einer Pflegestelle oder in einem Tierheim in Deutschland untergebracht ist. Dort konnten in der Regel erfahrene Mitarbeiter sein Verhalten gegenüber ihm fremden Menschen und in ungewohnter Umgebung bereits beobachten. Sofern der Hund das Glück hatte, auf einem Pflegeplatz auf seine Vermittlung zu warten, konnte er sich in das für ihn neue  Dasein in einem deutschen Haushalt schon etwas einleben.

□ In allen hier vorgestellten Fällen von Hunden aus dem Ausland wurden die Hunde mittels der jeweiligen Organisationen bzw. den Pflegestellen tierärztlich betreut. Auch wenn die Hunde noch im Ausland sind, kümmert man sich vor Ort bis zu Ihrer Ausreise so gut es nur geht  um die Hunde. Für jeden Hund, der ausreisen darf, ist es ein Sieg der Menschlichkeit über Missachtung und Lieblosigkeit.

□ In der Regel sind die Hunde aus dem Ausland entwurmt, geimpft, kastriert und gechipt, bevor sie abgegeben werden. Genaue Angaben hierzu erhalten Sie von den jeweiligen Pflegestellen.

□  In den  hiesigen Tierheimen landen Hunde oft erst, wenn sie älter sind oder weil Haltungsfehler zu Problemen geführt haben oder aus familiären Gründen (Umzug, Scheidung) oder weil der Halter erkrankt oder verstorben ist. Auf jeden Fall sind auch diese Lebewesen es unbedingt wert, dass man ihnen eine  zweite Chance gibt.

Irgendwo wartet eine traurige Hundenase darauf, von Ihnen entdeckt und gerettet zu werden.

Noch ein Wort zu den vielen Hundevermittlungstellen: Überall gibt es schwarze Schafe. Vertrauen Sie niemals blindlings auf Beteuerungen und Versprechen. Lassen Sie sich stets Ausweis und Impfpapiere zeigen. Achten Sie auf Datum und Stempel in den Papieren. Seien Sie skeptisch, wenn Ihnen jemand im Ausland einen „reinrassigen“ Hund verspricht.
Was Sie wissen sollten:

Hunde aus dem Ausland unterscheiden sich in einigem von Hunden, die in deutschen Tierheimen sitzen:  Tiere in deutschen Tierheimen hatten oft schon eine Familie, Tiere aus dem Ausland oftmals nicht. Dennoch sitzen auch in deutschen Tierheimen viel zu oft Hunde, die aus einer schlechten Haltung stammen.

□ Manche Südhunde sind Streuner, viele aber hatten menschlichen Kontakt, der sicherlich oft ungenügend und brutal war, den sie aber trotz seiner Defizite "schätzten" (Hunde lieben Menschen einfach, auch schlimme) und dann unendlich dankbar sind, wieder in menschliche Obhut zu kommen. Gerade aus Malle (Mallorca) kommen sehr viele ehemalige "Schoßhündchen", die irgendwann, weil sie zu groß, zu langweilig ... geworden sind, auf der Straße und schließlich in der Tötung landeten. Diese Hunde sind samt und sonders gut sozialisiert, sehnen sich nach menschlichem Kontakt und können sich alles andere als allein auf der Straße durchbringen!!

□ Viele Hunde aus dem Ausland sind der Aussetzung schutzlos ausgeliefert, andere entwickeln sich zu Überlebenskünstlern. Sie haben sich daran gewöhnt ihr tägliches Futter selbst zu beschaffen. Alle Hunde aus dem Ausland sind in der Regel gut sozialisiert, da es ihr Überleben sichert, wenn sie mit ihrer eigenen Spezies gut auskommen, sie sich anderen Hunden anschließen und Begegnungen mit unfreundlichen Artgenossen  meiden.

□ Manche Hunde sind jedoch noch nicht von Anfang an stubenrein. Wo sollten sie es auch gelernt haben! Sie begreifen in der Regel aber sehr schnell, dass das Wohnzimmer für die Erledigung des Geschäfts nicht der passende Ort ist.